Was ist H0?

H0 Figuren

hier ist was Wikipedia dazu sagt:

 


 

Nenngröße H0


Die Nenngröße H0 (gesprochen: Nenngröße Ha-Null bzw. Nenngröße Halb Null), in England und Nordamerika auch unter dem Begriff 3.5 mm scale gängig, ist eine in den Normen Europäischer Modellbahnen (NEM) und den Normen der National Model Railroad Association (NMRA) genormte Baugröße für Modelleisenbahnen. Die Normalspur mit einer Vorbild-Spurweite von 1435 mm weist dabei eine Modell-Spurweite von 16,5 mm auf und wird umgangssprachlich als Spur H0 bezeichnet. Der Maßstab beträgt 1:87. Sie hat ihren Ursprung in der Nenngröße 00, die heute Standard anstelle der Nenngröße H0 in England ist. 

 

Geschichte



Entwicklung der Marktstellung



Anfang des 20. Jahrhunderts wurde für Modelleisenbahnen die Nenngröße 0 (gesprochen: Nenngröße Null) eingeführt. Die Normalspur mit einer Vorbild-Spurweite von 1435 mm weist dabei eine Modell-Spurweite von 32 mm auf. Der Maßstab beträgt dabei üblicherweise 1:45.

 

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Bestrebungen, aus der Nenngröße 0 eine etwa halb so große Modelleisenbahn zu entwickeln, die einerseits für den Heimanlagenbau besser geeignet sei und anderseits die Herstellkosten senken sollte. Aus diesen Bestrebungen wurde die Nenngröße H0 entwickelt. Die Normalspur mit einer Vorbild-Spurweite von 1435 mm weist dabei eine Modell-Spurweite von 16,5 mm auf. Der Maßstab beträgt 1:87. In den 1950er und 1960er Jahre löste diese die Marktdominanz der Nenngröße 0 ab und wurde selbst zur dritten marktdominierenden Spurweite.

 

Unter Vernachlässigung einiger Details kann heute in der Tat die Nenngröße H0 als die halbe Nenngröße 0 bezeichnet werden, wobei zu beachten ist, dass anfänglich die Nenngröße H0 mit Nenngröße 00 bezeichnet war. Die Bezeichnung der Nenngröße 00 gibt es noch heute und hat sich zum Standard anstelle der Nenngröße H0 in England weiterentwickelt. Die Normalspur mit einer Vorbild-Spurweite von 1435 mm weist dabei eine Modell-Spurweite von ebenfalls 16,5 mm auf. Dies aber bei einem Maßstab von 1:76,2.

 

Bereits ab 1922 hatte die Firma Bing in Nürnberg für einige Jahre eine „Tischbahn“ auf Böschungsgleis mit der Spurweite von 16,5 mm herausgebracht, die zu dieser Zeit weder mit 00 oder H0 bezeichnet wurde. Diese Bahn gab es zuerst mit Uhrwerkantrieb, ab 1924 elektrisch. Zubehörhersteller wie Kibri stellten Gebäude in passender Größe vor.

 

Zur Leipziger Frühjahrsmesse 1935 wurde mit dem Trix Express eine elektrische Tischeisenbahn in „halber Größe Null“ vorgestellt, die damals als Nenngröße 00 (gesprochen Null-Null) bezeichnet wurde. Märklin folgte mit seiner Eisenbahn in der Nenngröße 00 zur Leipziger Herbstmesse 1935. Das mehr als zehn Jahre nach der Bing Tischbahn erschienene Märklingleis in der Nenngröße 00 hatte ein ganz ähnliches Aussehen wie das vorangegangene Binggleis. Bei Märklin waren jedoch die Schienen entsprechend dem großen Vorbild als separate Gleise auf die Blechböschung aufgelascht, während die Binggleise einfach aus dem Böschungsteil herausgeprägt waren, also Gleise und Böschung aus einem einzigen Blechteil geprägt waren.



Marktstellung heute


Die Nenngrößen H0 ist heute die am weitesten verbreitete Nenngröße. In Deutschland hat sie einen Marktanteil von etwa 70 %

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